Zamioculcas „Zam Makeena“

Zam Makeena

Zam stammt aus Ostafrika. Bereits vor zwei Monaten traf er als blinder Passagier am Frankfurter Flughafen ein. Er hatte sich zwischen Pflanzenfreunden, die an einen Baumarkt gingen versteckt, flog beim Auspacken der LIeferung aber aufgrund seines etwas kümmerlichen Wuchses sofort auf; zu seinem Glück gab man ihn in Botania Frankfurt ab. Zam liebt die Musik von Youssou N’Dour und möchte später Trommler werden.

Zam lebt inzwischen in Schwelm.

Aloe Vera „Wilbur Bootsmann“

Wilbur Bootsmann

„Wilbur Bootsmann“ träumt von der Wiederaufnahme der historisch nicht eindeutig belegten botanischen Mainschiffahrtsgesellschaft „Bolongaro Tours“ die die Verbindung des Frankfurter Westens mit dem Duisburger Binnenhafen wiederaufnehmen soll. Wilburs Sehnsucht ist die Ferne. In seiner Unterliederbacher Geheimwerft betreibt er zur Zeit nautische Studien und feilt an einer ausgeklügelten Binnenschiffskonstruktion, die mit Hilfe von Photosythese angetrieben werden soll. Aus gut unterrichteten Kreisen wurden Verlautbarungen bekannt, das sein Projekt kurz vor dem Durchbruch steht.

„Wilbur“ lebt inzwischen in einer Stiftung in Köln.

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Sukkulente „Horst Heinrich Baumann“

Horst Heinrich Baumann †

Bodenständige Sukkulente mit Faible für „Handkäs mit Musik“ und „Äppler“. Schwärmt für das „Gerippte“ und sitzt gern in der „Sonne“ Bornheims. Peter Kalle hatte einst ein Gastspiel bei den „Rodgau Monotones“ als männliches Go-Go-Girl, versuchte sich dann als Comedian, bewarb sich bei „Badesalz“ – und scheiterte – und sitzt seitdem im Garten der „Sonne“, um über den Migrationshintergrund und die Integration von Pflanzen innerhalb der multikulturellen Gesellschaft Frankfurts nach zu denken.

Horst Heinrich ist in Frankfurt verstorben RIP.

Brotbaum „Mc da Knäcke Deluxe“

Knäcke Deluxe

„Knäcke“ legt jeden Samstag in einer anderen Metropole dieses Planeten auf. Knäcke ist legendgebärend und gilt als Goethes Lieblingspflanze. Sowohl das eine wie auch das andere geht an „Knäcke“ nullinger ran…
Sein einziges Streben gilt seinen ultimaten Grooves und das erst jüngst gegründete Label Namens „bpm trigger loop masakre deluxe“ an den Start zu bringen.

Ab sofort grooved „Knäcke“ in Dortmund.

Tronco „Johann von Tropicarium“

Johann von Tropcarium

Johann ist eine typische Stadtpflanze. Seine Mutter lebte im Technischen Rathaus Frankfurt, seine Vorfahren in deutschen Palmenhäusern in Frankfurt und München. Johann liebt klassische Musik und wünscht sich ein Leben auf der Fensterbank, auf der er – fernab vom öffentlichen Leben, das seine Familie bis dato führte – seinen Tagträumen nachhängen kann.

 

Johann lebt inzwischen in Dortmund.

Sukkulente „Jamie“

Jamie

„Jamie“ fühlt sich am wohlsten in sommerlicher Hitze. Er ist ein großer Freund der Einfachheit und Genügsamkeit, die er im urbanen Leben von Großstädten verbreiten möchte. Zur Zeit sucht er Gleichgesinnte zur Gründung einer Bewegung mit eben dieser Zielrichtung, die „Easy going“ heißen soll.

„Jamie“ wurde auf der e-culturefair adoptiert und lebt nun in Brüssel, Belgien.

„Green Beauty“

Green Beauty

Die Nachfahrin von „Rainbow“ aus dem ehemaligen Technischen Rathaus Frankfurt weiß, was Kälte bedeutet. Ihre Mutter wurde fast erfroren bei der winterlichen Rettungsaktion aus ihrem vor dem Abriss stehenden Heims. „Green Beauty“ war schon damals klar, das sie es warm und hell braucht. Sie liebt Fußball und träumt von einer Karriere als erstes pflanzliches Model für Schmuck bei Jette Joop.

„Green Beauty“ lebt inzwischen in Brüssel, Belgien.

Kleiner Geldbaum „Carnis Lupus“

Carnis Lupus

– auch kurz CC Lupus genannt, ist über bis heute noch unbekannte Quellen ins Licht der botanischen Öffentlichkeit gelangt. CC ist ein wahrer Insider-Tip auf dem internationalen Börsenparkett. Nach dem schwächeln der Märkte verspricht der kleine Geldbaum prosperierende Zukunftsaussichten. Man darf gespannt sein – seine Aussichten sind zur Zeit noch hochspekulativ. Chris mag gerne mit dem ihm gebührenden Respekt behandelt werden – zeigt sich ansonsten eher zickig und quittiert mit Kursverlust.

CC Lupus wurde auf dem Höchster Schlossfest adoptiert und lebt jetzt in Frankfurt.

20 Meter lange Efeutute „Carpet Crawler“

Carpet Crawler

Carpet Crawler, Kind der 1970er Jahre. Lebt in Ostdeutschland und seit der Wende in der Musikszene Jenas. Gab ihren Job bei Zeiss auf, um in einem Plattenladen zu arbeiten, doch seit der MPEG-Generation und YouTube ist sie arbeitslos. Nun sucht sie dringend wegen Umzugs ihrer bisherigen Eltern eine neue Bleibe mit Internetzugang oder/und cooler Mucke. Zur Zeit lebt sie an einem Dachbalken und ist mittlerweile mit mehreren Trieben gut 20m lang gewachsen, bildet aber immer noch neue Triebe aus. Die Pflanze ist in einem hübschen Terrakottatopf. Ihr Lieblingslied… Drei mal darf geraten werden.

„Carpet Crawler“ lebt in Erfurt. 

Cornus „Doggy“

Cornus Doggy

Doggy ist lange Zeit ihres noch jungen Lebens herumgezogen. Doggy ist der Hobo unter den Pflanzen. Einsam und immer unterwegs springt sie gerne auf langsam vorbeifahrende Güterzüge auf und hört gerne Charlie Winstons „Like a Hobo“ und „In Your Hands„.Da Doggy jedoch bisher keinen Garten gefunden hat um Wurzeln zu schlagen und Doggy eine Höhe von bis zu 2 Metern erreicht, möchte Sie von jemandem adoptiert werden, der ihr genügend Platz zur Verfügung stellen kann. Doggy ist immer sehr durstig und liebt die Sonne (kann auch Halbschatten sein). Für jeden, der einen Garten hat, wäre Doggy ein Gewinn.

„Doggy” lebt in Mainz.