Sukkulenten „Rasselbande“

Rasselbande

Die eingeschworenen Fans der Sesamstrasse lebten drei Jahre bei Peter Lustig, bisi hnen das Leben im Bauwagen zu langweilig wurde und sie endlich ihre LIeblingsserie wieder sehen wollten. Eines nachts flüchteten sie, kamen per Anhalter und Schwarzfahrer nach Bonn. Schockiert von der Gemächlichkeit der ehemaligen Beamtenstadt zogen sie weiter lebten als Straßenmusikanten in Frankfurt, bis sie Youtube entdeckten. Jetzt drehen sie ihr erstes Video.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt die „Rasselbande“ in Gießen.

Sukkulente „Omma Schmidt“

Omma Schmidt

„Omma Schmidt“ als Künstlername (!). Als ihre Malerei als Oma-Kunst bezeichnet wurde, nannte sie sich „Omma Schmidt“. In den 1980er Jahren war das. Berlin. Die neuen Wilden. Dann gab es noch „Omma Schmidt“ mit altmeisterlich gemalten Blumenstilleben, die sie als Avantgarde der Sub-sub-Kultur bezeichnete. Damals hieß sie noch Gerlinde Schröbel. Als ihre künstlerische Strategie nicht aufging, stilisierte sie sich selbst zur Kunstfigur. „Omma Schmidt“ nennt sie sich bis heute.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Omma Schmidt“ in Gießen.

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Tempelbaum „Frangipanga“

Frangipanga

Die dreijährige konfessionslose Schönheit blüht aller voraussicht nach im kommenden Jahr mit phantastisch riechenden wunderschönen Blüten. „Frangipani“ tritt auch unter folgenden Decknamen in Erscheinung: Plumeria Frangipani, auch Frangipandi, Wachsblume oder Flor de Cebo. Sie mag es hell und warm, ist pflegeleicht und braucht wenig Wasser. Im Winter wirft sie alle Blätter ab, um nur mit dem nötigsten in Klausur zu gehen. Nach dieser Zeit der Besinnung ergrünt sie im Frühjahr. Sie sucht dringend ein neues Heim, weil ihre Ziehmutter ins Ausland geht.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Frangipanga“ in Berlin.

Mehrfingerblatt „Sunglow“

Sunglow

„Sunglow“ ist ca. 1,60 Meter hoch (Durchmesser 1,60, größtes Blatt 50 x 60cm), hat ein sonniges Gemüt und liebt Bob Marley und lungert gerne in der Sonne herum. Nachts kann sie zuweilen recht aktiv werden: dann nämlich produziert sie Sauerstoff in Unmengen und experimentiert gerade daran, verschiedene visuelle Formen als Behältnisse dafür zu entwickeln; „“Sunglow“ möchte ins Exportgeschäft einsteigen und die richtige Verpackung sein nunmal die „halbe Miete“ verat ihr eine Freundin aus dem Marketing. Da sie ohnehin Behältnisse benötigt, war ihr klar: eine spezielle Form soll es schon werden.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Ennepetal.

Schefflera „Josephine“

Josephine

„Josephine“ berührt in Ihrem jetzigen zu Hause bereits die Decke – möchte jedoch noch weiter wachsen. Die Sensible ist musisch begabt und baut in Ihrer Freizeit Origamipflanzen.

Sie hat einen Faible für dezente Farben und spanische Lyrik.

„Josephine“ lebt seit ihrer Kindheit in Frankfurt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Josephine“ in Frankfurt am Main.

Sukkulente „Luxy Luchs“

Luxy Luchs

Die einst luxussüchtige Schönheit, besann sich eines Besseren als ihrem Vater die Erde unter den Wurzeln wegbröselte. Einfache Tontöpfe? Fehlanzeige. Mit Topfkreationen von Prada, Gucci und Hermes hatte sie ihn verwöhnen wollen. Doch bekam dem armen Senior das Klima innerhalb der Kunstmaterialien entweder nicht oder aber die Töpfe waren so großmaschig, das nach fünf Tagen einfach kein Krümel Erde mehr im Topf war. Und Luftwurzler wollte „Casimir“ – ihr Vater nicht werden, das Klima schlug ihm zu sehr auf die Nieren. Heute führt „Luxy“ einen Tontopfversand – der Ton kommt natürlich eigens aus Italien.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Luxy“ in Gießen.

Sukkulente „Ludger Lollipop“

Ludger Lollipop

„Ludger Lollipop“ ist ein Filou, stets frohen Mutes und Liebhaber alter Schlager. Noch ist er recht klein, doch sein origineller Wuchs – Ausdruck seines inneren Wesens – ist bereits deutlich erkennbar.

Er hat außerdem eine Vorliebe für Undergroundcomics und mag Calvin and Hobbs.  Am liebsten würde er Comiczeichner werden.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Ludger“ in Gießen.

Sukkulente „Ina Propeller“

Ina Propeller

„Ina“, sportliche Sukkulente mit Flugfähigkeit. In der von ihr ins Leben gerufenen Disziplin des Spontanflugs, in dem man quasi aus dem Stand senkrecht nach oben startet und sich weiter nach oben tragen läßt, findet 2013 die erste Meisterschaft an einem noch unbekannten Ort statt. Derzeit existieren drei Trainingscamps, um genügend TeilnehmerInnen auszubilden. Nach erfolgreichem Abschluß sollen diese als botanische Rettungsflieger für in Not geratene Kleinstlebewesen tätig sein. „Ina“ suchte ein neues zu Hause, in dem sie richtig entspannen kann.

 

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Sukkulente „Heli Grün“

Heli Grün

„Heli“ hat als Kind zuviel mit Helium experimentiert, so das  ihre Stimme recht hoch blieb. Ihre Blätter hätte sie am liebsten Heliumgrün gefärbt, doch chemische Farbe kommt ihr nicht aufs Blatt und pflanzliche Farbe scheidet aus naheliegenden Gründen aus.

Momentan liebt sie die Sonnenaufgänge ihrer Träume, die in sanftem Heliumgrün erscheinen und in einen freundlichen Tag münden, der – wenn sie aufwacht – tatsächlich existiert.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Heli“ in Gießen.

Grünlilie „Gwendolin Sen Gupta“

Gwendolin SenGupta

„Gwendolin“ liebt das Kino, besonders das Genre des Cyberthriller. Die Verbindung Pflanze – Maschine reizt sie sehr und so träumt sie von der Symbiose mit einem Computer. Im Inneren möchte sie sich eine Behausung einrichten, lichtdurchflutet und ausreichend belüftet.

Durch ihr Wunderwerk der Photosynthese würde sie die Abluft ihres Hauses in frische sauerstoffhaltige verwandeln. „Gwendolin“ würde aber zunächst auch gern neben einem Computer oder in schöner Umgebung leben.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.