Sukkulente „Luminos“

Luminos

„Luminos“ liebt Licht wie alle Pflanzen, doch würde sie am liebsten mit nur drei Stunden Dunkelheit auskommen. Ihr Stoffwechsel ist extrem schnell, die Photosynthese läuft in Lichtgeschswindigkeit, so das sie Unmengen von CO2 aufnehmen und in Sauerstoff umwandeln könnte. Momentan scheitert sie noch an den klimatischen Voraussetzungen, denn sie benötigt dafür eine konstante Temperatur von 35 Grad elsius bei 21 Stunden Sonnenlicht täglich.

 

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Ficus „Joshi Koi vom Goldfischteich“

Joshi Koi

Botanische Eigenbötlerin und Koi-Liebhaberin mit japanischen Vorfahren. Ihre Mutter wanderte in den 1970er Jahren nach Deutschland aus. Sie selbst schloss sich früh der Hippiebewegung an, war Fan von Yoko Ono und Teil einer ihrer Performances.

Das Einzige was sie während der Flower-Power-Zeit wirklich vermisste, war die japanische Eleganz und Reduziertheit ihrer frühen Kindheit. Stilistisch lag sie nie auf einer Linie mit der Hippiebewegung, wenn sie auch deren Visionen hoch schätzte.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

Aloe Vera „Helena Rubinos“

Helena Rubinos

„Helena Rubinos“ ist die Entwicklerin der ersten Naturkosmetiklinie für betuchte Pflanzen und Begründerin des gleichnamigen Unternehmens.

Zu ihren Kundinnen zählen überwiegend Geldbäume aus der ganzen Welt, aber auch einige Intellektuelle, die sogenannten „Goethepflanzen“.

Derzeit forscht sie in Gießen nahe des Botanischen Gartens
und hat in Gießen eine neue Bleibe gefunden.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

Grünlilie „Gakel von Lös“

Gakel von Lös

„Gakel“ ist kleinster von fünf Geschwistern und verdankt seinen Namen seines in frühen Jahren etwas kümmerlichen Wachstums. Er ist ein äußerst talentierter Heilpraktiker, der die Vorzüge der Heilerde sehr zu schätzen weiß. In seiner Freizeit spielt er die Ukulele und träumt von einem Gastauftritt im Ukulele Orchester of Great Britain. Zwischenzeitlich lungerte er im GIesskannenmuseum Giessen und testet die verschiedensten Giesskannen auf ihre Eignung als Instrument.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Gakel von Lös“ in Gießen.

Grünlilie „Cosima Spring“

Cosima Spring

Die ehemalige Kinopflanze aus dem legendären „Valentin“ sucht ein neues Wirkungsfeld. Die Cineastin und ehemalige Geliebte von Lord von Botania zu Clorophyll Lichtensein ist ökologische Aktivistin der ersten Stunde – zu einer Zeit, als das Wort noch erfunden werden mußte und niemand im Traum an einen derart gewichtige Rolle von Pflanzen in der Gesellschaft dachten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Cosima Spring“ in Gießen.

Grünlilie „Cinema Paradiso“

Cinema Paradiso

„Cinema Paradiso“ ist Nachfahrin der KInopflanzen des ehemaligen Truppenkinos „Valentin“ in Frankfurt, was sich als Programmkino einen Namen machte und erst kürzlich umziehen mußte, da das Kinogebäude aus den 1950er Jahren dem Bau einer KIta weichen mußte. Kurz vor dem Abriss des Gebäudes standen „Cinema“ und Freunde bei Minusgraden im Freien und konnten im benachbarten „Botania“ überwintern.

Nach Zwischenstopp im Gießkannenmuseum Gießen hat „Cinema Paradiso“ jetzt ein neues Wirkungsfeld in Gießen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Cinema Paradiso“ in Gießen.

Tronco „Basquiat“

Basquiat

Botanischer Popart Künstler, der unter der Gnade der späten Geburt leidet. Wie gern wäre er Andy Warhol persönlich begegnet…Er tröstet sich damit, das der Kontakt wahrscheinlich schon an Sprachbarrieren gescheitert wäre. Oder schlimmer noch: er wäre schlicht als gewöhnliche Yucca verkannt worden.

Wobei auch die Yuccas oder auch Troncos eher in den 1970er Jahren bis in die 1980er hinein ihre Hoch-Zeit als Zimmerpflanze in unzähligen WGs feierten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Basquiat“ in Giessen.

Sukkulente „Right said Fred“

Right said Fred

„Right said Fred“ sucht noch immer nach dem Captain und weigert sich weiterhin, Shirts zu tragen, auch wenn seine Sexyness nicht mehr ganz so prickelnd, wie vor 20 Jahren ist.

Anyway – Freds Qualitäten beschränken sich wahrlich nicht auf sein Äußeres.

Seitdem er das Showbiz verlassen hat, schreibt er Lyrik, die er später a-capella vertonen möchte.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Right said Fred“ in Gießen.

Sukkulente „Rooty Roots“

Rooty Roots

Der pflanzliche Rapper entwickelte kürzlich ein Verfahren, mittels dem botanische Mitgeschöpfe das Clorophyll ihrer Blätter direkt auf Hauswände sprühen können – und auf diese Weise die ökologischte Form des Graffity ermöglicht. Dazu ist ein sogenanntes „Düsenimplantat“ nötig, was unter die Blattoberfläche eingepflanzt wird und nach dem Selbstversuch als völlig unbedenklich eingestuft wurde.

Erste Tester können sich in Gießen mit „Rooty Roots“ in Verbindung setzten – die erste Serie von 10 Düsenimplantaten ist soeben aus Shanghai eingetroffen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Rooty Roots“ in Gießen.

Elefantenohr „Baloo“

Baloo

Migrantin zweiter Generation; ausgesetzt in pflanzenunwürdigem Zustand in der Pflanzenklappe und in letzter Minute im Winter durch Notumtopfung mit ihrem Zwillingsbruder gerettet.

Erst vor kurzem zogen die beiden in getrennte Töpfe und „Baloo“ von Frankfurt nach Gießen, wo sie inzwischen lebt.
Eines ihrer Blätter lebt in der Realität und im Alltag, das andere ist ausschließlich für die Traumwelten zuständig.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Baloo“ in Gießen.

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