Ficus „Leila Lavander“

Leila Lavander

Die extrem vitale und kontaktfreudige „Leila“ sucht ein neues Heim. Vom Topf aus dehnt sie sich derzeit bereits 1,30 Meter nach vorne aus. Ihre Vision ist die Bildung eines Spezies übergreifenden Netzwerks. Seit Jahren untersucht sie die Reaktionsfäigkeit von Menschen auf pflanzliche Signale. Außerdem liest sie wahnsinnig gern schwedische Krimis.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Kalanchoe „Cosy Rosey“

Cosy Rosey
Cosy Rosey

„Cosey Rosey“ hat das Herz am rechten Fleck und ist allgemein freundlich. Außer man schließt von der Farbe ihrer Blüten (Rosa) auf ihr Wesen als Frau. Dann aktiviert sie ihre „Blatt-Watschen“ und das Gegenüber hat schneller eine rote Wange, als er sich versieht. Nach dieser „Erweckungstechnik“ durchläuft der zurechtgewiese ein von ihr entwickeltes Programm zu einem gleichberechtigten, voruteilsfreien Miteinander. Kürzlich wurde sie von einem internationalen Konzern gebucht und hielt den ersten Workshop in Frankfurt.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Elefantenfuß „Esra Hortusnas“

Esra Hortusnas

Den Weltfrauentag nahm die temperamentvolle „Esra Hortusnas“ zum Anlass, ein neues Heim zu suchen. Die 12-jährige und 1,75 Meter große „Esra“ ist eine große Gartenliebhaberin, auch wenn sie das hiesige Klima selbst am liebsten von innen erlebt und recht anspruchslos ist, braucht sie jedoch in Kürze einen größeren Topf. „Esra Hostusnas“ entstammt einer alten Gärtnerfamilie. Mit viel Sachverstand und Liebe kümmerte sich ihr Großvater einst in Südfrankreich nicht nur um die pflanzlichen Mitgeschöpfe, sondern auch um die Kleinstlebewesen, denen er stets eine kleine Lounge in Form von Hecken und blühenden Sträuchern einrichtete. „Esra“ erbte nicht nur die Liebe zum Garten, sondern auch seinen umwerfenden Humor.
Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Duisburg.

Dracaena mit Grünlilie „Botanical Tipi“

Botanical Tipi

Das ungewöhnliche Paar ist ein gelungenes Beispiel dafür, die Form einer Behausung als Basis einer Beziehung zu etablieren. Als sich beide nämlich vor geraumer Zeit im gleichen Topf wieder fanden, war es nicht direkt Liebe auf den ersten Blick. Beide wollten weiter ziehen und den Topf so schnell, wie möglich verlassen. Als sie diesen unmöglich realisierbaren Wunsch feststellten, nahmen sie sich nomadische Lebensformen zum Vorbild und bildeten fort an ein pflanzliches Tipi, das gerne temporäre Gäste aufnahm.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Berlin

Ficus „Schwarmintelligenz“

Schwarm- intelligenz

Der äußerst vitale Ficus (divers) setzte seit Erscheinen der ersten Blätter darauf, das sie alle als kollektive Intelligenz am überlebens fähigstens sind. Diese Entscheidung wirkt sich bis heute auf die Vitalität und Kreativität aus. Vor kurzem erst erschien der zweite Roman von „Schwarmintelligenz“ über das Leben eines Außerirdischen, der einen Blumentopf für einen neuen Planeten hält und Bekanntschaft mit dem Wurzelnetzwerk macht.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt er in Berlin.

Aloe „Samantha Schmallow“

Samantha Schmallow

„Samantha“ litt besonders in ihrer Kindheit unter ihrem Namen. Auch sie fiel der Suche ihrer Eltern nach einem besonderen Namen zum Opfer. Als Teenager dann trat ie die Flucht nach vorn an und parodierte regelmäßig auf Schulfesten die in den 1980er Jahren populär gewordene Sängerin Samantha Fox. Dann zog es sie in die Berliner Subkultur-Szene, wo sie noch heute die erste Transgender-Bar für Pflanzen betreibt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin

Kaktus „Bella und Betty Baum“

Bella und Betty Baum

In ihrer Jugend litten sie darunter, im falschen Körper geboren zu sein. Später bemerkten sie, das sie sich als einziger Kaktus unter Bäumen schlichtweg fehl am Platz und nicht zugehörig fühlten. Als sie von der Existenz Siamesischer Zwillinge erfuhren, fragten sie sich, ob es so etwas auch in der Pflanzenwelt gäbe? Als sie dann über die Jahre des Philosopierens groß und größer wurden, bemerkten sie, gemeinsam glücklich zu leben.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Neuwied.

Kaffeebaum „Kopi Luwaki“

Kopi Luwaki

Die 1,80 Meter hohe „Kopi Luwaki“ hat einen Hang zur Extravaganz. Außerdem liebt sie Katzen über alles, besonders Schleichkatzen. Früher reiste sie oft nach Äthiopien, um ihre Früchte von den Tieren veredeln zu lassen. Neben der Kreation von Kaffee-Rezepturen widmet sie sich inzwischen dem Schreiben von Lyrik.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in München

Sansevirie „Das Infernalische Schweigen“

Das Infernalische Schweigen

Sie beruft sich auf ihr Recht als Dasein einer Pflanze und kommuniziert entweder gar nicht oder über Wurzelnetzwerke; nicht jedoch über Sprache, was ihr schon mehrfach negativ ausgelegt wurde. Ihre schlichte Präsenz kommt am besten zur Geltung, wenn sie vor sich hin träumt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Mülheim a.d. Ruhr

Kugelkaktus „Öhrchen und der Rest der Gang“

Öhrchen und der Rest der Gang

Die Pflanzengang gründete sich bereits in frühesten Kindheitstagen und ist seitdem unzertrennlich. „Öhrchen“ verfügt über ein Gehör im Ultraschallbereich und kommuniziert mit Fledermäusen. „Der Rest der Gang“ lungert meistens herum, trifft sich zu Jam-Sessions oder spielt Tischtennis.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Mülheim a.d. Ruhr