Sansevirie „Cara Cosmic“

Cara Cosmic

Die sensitive „Cara“ nimmt zweimal täglich Kontakt mit Planeten außerhalb unseres Sonnensystems auf. Ihr besonderes Interesse gilt kosmischen Klängen, die sie in ihren Wurzeln speichert. Ihr größter Wunsch ist es, eine interplanetare Sprache mit zu entwickeln. Ob diese aus Kompositionen, einzelnen Tönen oder Abfolgen von Klängen bestehen kann, ist derzeit völlig offen. Vor drei Monaten nahm sie Kontakt mit einem wissenschaftlichen Institut auf, um ihr Forschungsprojekt breiter auf zu stellen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Bauernkaktus „Anna Agregate“

Anna Agregate

Die Powerfrau ist das reinste Energie-Agregat. Zudem ist sie unabhängig und dank ihrer Stacheln ausreichend geschützt. Seit zwei Jahren setzt sie sich für Equal Pay auf dem Pflanzenmarkt ein und gründete gerade ein Start-up, das ökonomische Bedingtheiten des Pflanzenverkaufs wissenschaftlich untersucht und ein solidarisches Preissystem einführen möchte, das älteren Pflanzen eine Rente sichern soll.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Sukkulente „Pippi Papercut“

Pippi Papercut

Seit ihrer Jugend sind ihre liebste Beschäftigung die Scherenschnitte. Nach einer langen Phase der Darstellung von Märchen und Mythen, arbeitet sie gerade an dystopischen Szenarien, die sie mit Licht in Szene setzt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Bauernkaktus „Bella Bomb“

Bella Bomb

Die sinnliche „Bella Bomb“ darf im Sommer gerne draußen stehen. Wenn sie sich wohl fühlt, produziert sie wunderschöne Blüten und sorgt nebenbei auch noch für Nachwuchs. Sie lauscht gern urbanen Geräuschen, fühlt sich umgeben von Pflanzen jedoch am wohlsten.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbie Leuconeura „Finn Forest“

Finn Forest

„Finn Forest“ ist ein Kollektiv, das seit Monaten über neue Formen der Demokratie diskutiert. In ihrem Topf sind die Mitglieder des Kollektivs ständig damit konfrontiert, Entscheidungen gemeinschaftlich zu treffen und zwar möglichst zum Wohle aller Mitglieder. Derzeit experimentieren sie mit nonverbaler gewaltfreier Kommunkation, um sich den Zuschreibungen von Begriffen zu entziehen und mit alternativen Formen der Begegnung zu experimentieren?
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Euphorbie Leuconeura „Vahide von Antananarivo“

Vahide von Antananarivo

Die vitale Frohnatur liebt das urbane Leben; insbesondere die Kunstszene von Berlin Mitte. Sie ist extrem gut vernetzt zu ihren Artgenossinnen in den botanischen Gärten dieser Welt. Ihr größter Wunsch jedoch war lange eine Reise nach Madagaskar, wo ihresgleichen als endemische Pflanze lebt. Drei Mal im Monat nimmt sie an Weit-Spuck-Wettbewerben teil. Doch derzeit gehen ihr die Samen aus.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Euphorbie „Bruni Brown“

Bruni Brown

„Bruni Brown“ ist eine Widerstandskämpferin, die sich für den freien Wuchs von Zimmerpflanzen einsetzt. Dazu gehört auch die Akzeptanz trockener Pflanzenteile sowie eine Farbpalette, die auch Grau und Brauntöne beinhaltet.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Sukkulente „Xenia Xalow“

Xenia Xalow

Einst in einem bekannten Möbelhaus unter unzähligen Pflanzen verweilend, wurde sie kurzzeitig zum stillen Star einer Video-Doku und verbrachte anschließend einige Jahre in botania Frankfurt am Main. Als unsteter Geist zog es sie weiter ins Gießkannen Museum in Gießen, in der Absicht diesen Aufenthalt als Bildungsurlaub zu nutzen. Doch kaum dort angekommen, wurde sie auch schon adoptiert. „Xenia Xalow“ entstammt einer Familie mit starken Frauen. Der Kampf um Gerechtigkeit zwischen den Spezies fließt vom ersten Trieb an in ihren Xylems.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbie Leuconeura „Yvonne Yps“

Yvonne Yps

Wie ihre Vorfahren von Madagaskar nach Europa kamen, ist bis heute nicht ganz klar. Aufgrund ihrer manchmal meterweit geschleuderten Samen, wird sie auch Spuckpalme genannt.  Ihre Art ist in den nördlichen Küstenregenwäldern Madagaskars endemisch, gilt als gefährdet und steht auf der Roten Liste der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur. „Yvonne Yps“ versuchte sich einige Zeit als Redakteurin des Yps-Magazins für die Rechte der Natur einzusetzen. Dann begann sie mit Spuck-Aktionen im öffentlichen Raum, um auf die Situation von Spuckpalme auf Madagaskar aufmerksam zu machen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Anturie „Lara Loving“

Lara Loving

Die Kraft des Herzens ist für sie schier unerschöpflich und so ist auch ihr Mitgefühl anderen Wesen gegenüber. „Lara Loving“ verbindet Poesie mit Spoken Word und tritt gern spontan und unerwartet auf. Meist jedoch hält ihr zwartes Wesen große Menschenansammlungen nicht aus, weshalb sie hauptsächlich Gewächshäuser besucht. In Gesellschaft anderer Anturien fühlt sie sich einfach sehr wohl, weißt aber die botanische Vielfalt sehr zu schätzen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.