„Rippi Rhipsalis“

Rippi Ripsalis

Rippi enstammt der Familie der Rhipsalis pilocarpa. Die Kakteenfrau war ursprünglich in Brasilien beheimatet und kommt dort eher selten vor.

„Rippi“ ist eine excellente Networkerin  und Liebhaberin der Arbeiten von Louise Bourgois. Besonders verbunden fühlt sie sich deren Plastik „Maman„, die sie im Juni 2012 in Hamburg sah.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Rippi Ripsalis“ Sudwalde.

Sukkulente „Sedata von Schnarch“

Sedata

Die tagträumende Schönheit macht ihrem Familiennamen nur in Ausnahmefällen alle Ehre. Einmal jährlich – zum Gründungstag ihrer ersten Schnarcher-WG – gönnt sie sich eine komplett durchschnarche Nacht.

Ansonsten jedoch schätzt sie die Vorzüge der Nachtruhe und hört zum Einschlafen am liebsten Märchen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Sedata von Schnarch“ in Maintal.

 

sadseite-w700 sedata-von-schnarch-w700 Sedata-von-Schnarch

Sukkulenten „Albert und Herta Hofmann“

Albert + Herta

Die Sukkulenten nannten sich nach dem Erfinder des LSD, der sich im Selbstversuch in eine Pflanze verwandelte und so die bewußtseinserweiternde Wirkung von LSD entdeckte. Ursprünglich wollte „Hofmann“ ein Kreislaufmittel entwickeln. In seinem Buch „LSD – mein Sorgenkind“ reflektiert er die bewußtseinserweiternden Wirkungen von LSD kritisch und warnt vor einem nichtmedizinischen Umgang mit LSD.

„Albert und Herta Hofmann“, sind beide clean, ernähren sich ökologisch bewußt und suchen ein bodenständigs Heim.

Bereits adoptiert, inzwischen leben „Albert und Herta Hofmann“ in Maintal.

albert-und-herta-hoffmann-w700 Albert-und-Herta-Hofmann

Sukkulente „Graziella von Assmannshausen“

Graziella

„Graziella“ entstammt aus verarmten Pflanzenadel und tanzte zwei Monate als Prima Ballerina, bevor die Blätter und Wurzeln nicht mehr mitspielten. Ein Leben auf der Bühne ohne Erde war ein hoher Preis für Ruhm und Karriere.

Als der Körper streikte, wurde sie schlagartig wach und besann sich nach einer Reinkarnationstherapie auf ihr botanisches Wesen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

Sukkulente „Rezo Netzwerk“

Rezo Netzwerk

„Rezo Netzwerk“ seit 2 Monaten Mitglied der Piraten und dort inoffiziell tätig im Bereich Networking, arbeitet an einer App für Sukkulenten, um diese während Chats, Onlinegames, Skypekonferenzen und second life Präsenzen nicht dehydrieren zu lassen. „Rezo“ ist eine Alpha-Pflanze und braucht etwas Raum und Sonne. Dann kommen seine Netzwerkqualitäten am besten zum Wachsen und er trägt zum guten Klima in jedem Haushalt bei. Ein medienaffines zu Hause wäre ihm am liebsten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Rezo“ in Gießen.

Orchidee „Oscarella Trash“

Oscarella

Die erst kürzlich aus einer Plastiktüte vom Müll gerettete Orchidee ist noch etwas traumatisiert, doch ihre Frohnatur und ihr gesundes Selbstbewußtsein ließen sie schnell Freundschaft schließen in Botania.

„Oscarella“ ist eine ausgezeichnete Geschichtenerzählerin und träumt von einer banalen Fensterbank in der Sonne.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Maintal.

oscarella-trash-w700 Oscarelle-Trash ostseite-w700

Grünlilie „Elke Gondola zu Wipperfürth“

Elke Gondola zu Wipperfürth
Elke Gondola zu Wipperfürth

„Elke“ lebte in ihrer Teenagerzeit als Punk in Kopenhagen, studierte dann doch noch – zur Freude ihrer Eltern – wenn diese sich auch nicht mit dem Fach anfreunden konnten. Sie waren der Meinung, die Tiefseeforschung eigne sich nicht für eine Grünlilie und schon gar nicht für eine „zu Wipperfürth“. Ihre Meinung behielten sie klugerweise für sich, so das „Elke“ über das Wachstum von Pflanzen ohne Licht promovierte.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Elke“ in Gießen.

Aloe „Axel Zwirn“

Axel Zwirn

„Axel“, Weinliebhaber und Gourmet experimentiert derzeit mit einer Eigensaft-Therapie zur Vervollkommnung pflanzlicher Schönheit. Umfangreiche Versuchsreihen in Labors testeten die Verträglichkeit von Aloesaft an menschlichen Individuen. Nachdem keine Nebenwirkungen auftraten, genehmigte das Pflanzenforschungsamt nun die Selbstversuche, deren Ergebnisse voraussichtlich 2013 vorliegen werden.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Axel“ in Maintal.

axel-zwirn-w700 Axel-Zwirn sudseite-w700

Sukkulente „Montezuma Müller-Schmidt“

Montezuma

„Montezuma“ verdankt ihren Namen einer Mexikoreise ihrer Eltern, genauer: deren Hochzeitsreise. Diese wollten ihrer Tochter zu ihren recht weit verbreiteten Familiennamen einen ausgefallenen Vornamen geben. Ohne jedoch zu bedenken, das dies in der Schule zu ausgeprägten Hänseleien und Mobbing mit abergläubischen Tendenzen führte. Denn jede Diarroe in der Stadt wurde ihr als Rache ausgelegt. Nicht selten verlor sie nicht nur ein Blatt, was zu einem ausgeprägten Wachstumswillen bei ihr führte. Zuweilen blüht sie dezent und feinsinnig.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Montezuma“ in Gießen.

Goethepflanze „Hurli Wurtz“

Hurli Wurtz

„Hurli Wurtz“ bezeichnet sich selbst als Intellektuellenhasser. Er ist ein großer Verfechter des gesunden Pflanzenverstandes und der chinesischen Elementelehre, die er durch seine Großmutter väterlicherseits kennen lernte. „Hurli“ lebte 7 Jahre als Großstadtnomade unter Brücken und neben Mülltonnen, bevor er die Vorzüge der Zivilisation wieder freiwillig in Anspruch nahm und erkannte: Kulturleistung muß nicht zwangsläufig intellektuell verschwurbelt sein. Derzeit lebt er interrimsweise sogar in einem Museum: dem Gießkannenmuseum Gießen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Hurli Wurtz“ in Gießen.