Sukkulente „Amanda Schostakowika“

Amanda Schostakowa

Kulturell höchst interessierte Pflanze mit Vorliebe für Klavierkonzerte. Amanda hat eine Abo der FAZ-Sonntagszeitung, geht äußerst gern in die Oper und pflegt das Kulturgespräch. Sie lebt im Büro eines Radiosenders und bewirbt sich zur Zeit als Moderatorin. Allerdings sucht sie noch eine auf Pflanzen spezialisierte Sprecherausbildung.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Amanda“ in Mainz.

Gummibaum „Bolonga Pippa“

Bolonga Pippa

Im September 2010 in der Pflanzenklappe Münster abgegeben, lebt Bolongo inzwischen dauerhaft in Münster.

Der Fan von Astrid Lindgren schaut am liebsten Kinderserien und träumt davon, eines Tages in einer solchen mitspielen zu dürfen.
Bis es soweit ist, schreibt sie derweilen an einer KInderserie für Pflanzen aus aller Welt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Bolongo dauerhaft in Münster.

Sukkulente „Bikinimin“

Bikimin

Südkoreanische Sukkulente, die über die Kunst nach Deutschland kam und am liebsten koreanische Videos auf youtube schaut, wenn sie nicht gerade mit ihren koreanischen Freundinnen skype-t. Wurde eines Tages, im Bikini am Strand liegend und chattenderweise völlig in ihren Computer vertieft von einem äußerst charmanten Gummibaum angebaggert, der ihr das Arabicum vom Himmel versprach. Mitnehmen wollte er sie ins Rhein-Main-Gebiet; was er auch tat. Doch statt der erhofften Unterkunft landete „Bikimin“ ohne Topf in der Pflanzenklappe.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Berlin.

Elefantenfuß „Dumbo“

Dumbo

Lebte in einem mittellosen Wanderzirkus, der nicht genügend Spenden auftreiben konnte. War der Star einer einzigartigen artistischen Darbietung: dem ersten Elefantenfuß am Hochseil. Galant, wie eine Ballerina glitt er über das Hochseil, bis er sich beim Duschen den Fuß brach, ohne Krankenkasse nicht ausreichend medizinisch versorgt wurde, dem Zirkus kein Geld mehr einbrachte und entsprechend wenig Nahrung bekam.

„Dumbo“ will weg vom Zirkus und sucht ein stabiles zu Hause.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Dumbo“ in Niederdorffelden.

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Sukkulente „Flow“

Flow

„Flow“ – der Name ist Programm. Im richtigen „Flow“ finden sich Wörter zu einem Gedicht, formieren sich Gedanken zu einem lyrischen Text, wird Beobachtetes aus dem Alltag zu einem absurd anmutenden Artikel. „Flow“, bezeichnet sich selbst als schreibenden Lebenskünstler, ist gut verwurzelt und groovig. Dezent, kreativ und genügsam, doch zuweilen etwas absonderlich wirkend.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Frankfurt/M.

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Sukkulente „Jolana“

Jolana

„Jolana“ Migrantin, die gemeinsam mit über 60 Angehörigen in einer Plastiktüte in der Pflanzenklappe Frankfurt ankam, liebt zwar das Unkonventionelle, doch etwas komfortabler darf es dann doch sein. Sie hat ein ausgeglichenes Wesen, was sich harmonisierend auf ihre Umgebung auswirkt und sie kann auch in der schwierigsten Situation etwas Positives erkennen.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

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Weihnachtskaktus „Snowy Pink Bird“

Snowy Pink Bird

„Snowy Pink Bird“, verträumte Schwester von „Pink Snow“, die bei ihrer Großtante in Japan aufwuchs, sich mit den Gepflogenheiten und strengen Normen des Pflanzenwuchses nie anfreunden konnte. Dank der Toleranz und Liebe ihrer Großtante erkannte sie die Stärke eigener Träume und verwirklichte einen davon, indem sie nach Europa reiste. Durch die Liebe blieb sie im Rhein-Main-Gebiet, doch da die Beziehung zu einem Ficus zerbrach, sucht sie ein neues liebevolles zu Hause.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Snowy Pink Bird“ in Sulzbach. 

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Zimmerpflanze „Red Pearl“

Red Pearl

„Red Pearl“ bildet rote perlenartige Früchte aus, die sie seit jeher versucht, wie eine Kette zu tragen, doch jedesmal, wenn sie zu einer Cocktailparty ausgeht, setzt sich in ihr wieder das rebellische Naturell durch und sie kommt in „freiem Wuchs“. 1999 kreeierte sie damit einen neuen Look, als sie auf einer Party zufällig von einen Vogue-Fotografen abgelichtet wurde.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Red Pearl“  in Berlin.

 

 

Weihnachtsstern „Bethlehem“

Bethlehem

„Bethlehem“ liebt die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu. Wie gerne wäre er der am Himmel leuchtende Stern gewesen, der den heiligen drei Königen den Weg zur Krippe wies. Doch er sollte er viele viele Jahre später das Licht der Welt erblicken und das als pflanzlicher Stern, der jedes Jahr um Millionen seiner Verwandten trauert, die nach dem Feste achtlos im Müll landen.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Bethlehem“ in Sulzbach.

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Weihnachtskaktus „Pink Snow“

Pink Snow

„Pink Snow“, Weltenbummlerin und Indien-Fan, verbrachte die Winter in Kaschmir und die Sommer auf Goa. Zwischenzeitlich arbeitete sie als Bibliothekarin der Palmblattbibliothek, bis der botanische Geheimdienst auf ihre Spur kam, sie untertauchte, um den Ort der Bibliothek geheim halten zu können. Sie nahm eine neue Identität an, trampte nach Europa und suchte hier ein neues zu Hause.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Köln.