Kategorie: Glücklich Vermittelt
Hier sind die vermittelten Pflanzen zu finden.
Tronco „Fritz von Blitz“

Der Tronco mit dem Highspeed-Stoffwechsel. Am liebsten steht er in verkehrsreichen Regionen. Seine Fähigkeit der sycronen Luftreinigung ist Wissenschaftlern bisher völlig unerklärlich. So wurde er für einen Modellversuch zur vollständigen Analyse seines Genoms ausgewählt. Wissenschaftler erhoffen sich von der Entschlüsselung entscheidende Erkenntnisse und Fortschritte beim Aufhalten des Klimawandels.
„Fritz von Blitz“ lebt in Gießen.
Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Fritz von Blitz“ in Gießen.
Palme „Emma Strunk“

Die üppige Pflanze mit gesundem Wurzelwerk liebt es sonnig bis halbschattig und sehnt sich – nach Jahren des Treppenhausdaseins – nach einem netten zu Hause. „Emma“ ist anspruchlos, lebensfroh und macht sich gern bei der Luftreinigung nützlich. Ihre Vorfahren kamen vergangenes Jahrhundert nach Europa und wohnten in den eigens für exotische Pflanzen gebauten Pflanzenfenstern.
Ein Ausflug in eine Möbelhaus schockierte sie regelrecht. Seither setzt sie sich für die echte vermarktbarer Pflanzen ein.
Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Emma“ lebt in Gießen.
Elefantenfuß „Elephants Lounge“

Die großherzige Pflanze liebt Gesellschaft und machte sich vor zwei Jahren mit einer Lounge selbstständig, deren Namen sie trägt. Es dauerte nicht lange, bis sich drei Geldbäume – des Bankenwesens müde geworden – als Finanzmanager und Dauergäste dort ansiedelten.
Die Verbindung von gesundem Wachstum, Partykultur und Chill-Out-Zone ging auf und die „Elephant-Lounge“ ist inzwischen ein Vorzeigeprojekt zu nachhaltigem Wachstum.
Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Elephants-Lounge“ in Gießen.
Efeutute „Bean-dream Schmidt“

Die Pflanze im falschen Körper – eine Tatsache, die erst langsam ins Licht der Öffentlichkeit rückt. Als Efeutute geboren, litt „Bean-dream“ schon früh daran, nicht im Freiland an den metallenen- sich ‚gen Himmel windenden Stangen Richtung Sonne ranken zu können.
Zeitweise jobbte sie in einer der angesagtesten Tabledancebars Botanias und nahm die Stange anschließend mit in ihren Topf.
Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Bean-dream“ in Gießen.
Brotbaum „Zwie von Back“

Der spröde wirkende Bursche besticht durch einen knackigen Humor und Staub vom Feinsten. Er vermehrt sich stetig und unaufgefordert, um den Nahrungsbedarf seiner Mitwelt zu sichern.
Nach einer Zwischenstation im Gießkannenmuseum – indem er sich in eine Gießkanne in Delphinform verliebte – lebt er jetzt glücklich in Pohlheim.
Außerdem arbeitet er an einem Rezeptbuch namens: Brotfeinstaub – Zwiebackrezepte leicht gemacht.
Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Pohlheim.
Fensterblatt „Superfreak“

Genügsame kreative Pflanze mit Hang zum Extrenzischen sucht neues zu Hause. Der „Superfreak“ mag fast alles. Außer Antatschen. Also nur gucken, gießen und plaudern. Seine Witze sind großartig. Darüberhinaus ist er fantastischer Tänzer und fächelt besonders gern in heißen Sommermonaten die Luft in den verschiedensten Formen. Gerade experimentiert er mit einer umweltfreundlichen Methode, Luftströme durch Farbe temporär sichtbar werden zu lassen. Air-Art nennt er das. Lebte in Frankfurt und ist unbekannt verzogen.
Bereits adoptiert, inzwischen lebt er irgendwo.
Brotbaum „Eduard“

„Eduard“ entstammt einer französischen Adelsfamilie, die dem sogenannten „Brotadel“ zugeordnet wird – mit Pumpernickeln wurde Louis Quinze seinerzeit überzeugt, den „Brotadel“ ein zu führen und allen Brotbäumen einen Sonderstatus einzuräumen: Brotbäume konnten sich selbst entweder dem Brotadel anschließen, was freie Verpflegung mit Brot auf Lebenszeit bedeutete, oder aber sie wählten den Status der „dichtenden Pflanze“ und waren als Schöngeister Dauergäste am Hofe. „Eduard“ gründete eine Biobäckerei in Worms, die er 2010 gewinnbringend verkaufte, um sich vollständig der Dichtkunst und Ahnenforschung zu widmen.
Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Eduard“ in Gießen.
Brotbaum „Green Spring“

Der Quell ewiger Jugend liebt den Poetry-Slam und reiste drei Jahre durch Deutschland, um die Brotkultur und deren regionale Besonderheiten zu erforschen. Eine stetig wachsende Sammlung von Brotkrumen – alle fein säuberlich archiviert und etikettiert und mit Rezepten versehen – befindet sich für zukünftige Generationen verfügbar an einem sicheren Ort. Vor drei Monaten gründete „Green Spring“ mit allen an den Broten beteiligten Getreidesorten ein Untergrundbewegung, die den Bestrebungen der Patentierung von Pflanzen ein Ende setzen will. Kürzlich erst konnte ein Agent ins EU-Parlament eingeschleust werden.
Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Green Spring“ lebt Mainz.

Ficus „Johannis“

Ficus „Johannis“ – ruhig und zurückhaltend und pflegeleicht sucht ein neues Heim. Der 1,50 Meter hohe Krimifan liest am liebsten nachts. Gerne beherbergt er dann Fledermäuse und andere Gäste zu seinen inoffiziellen Lesungen, die niemals auch nur die geringsten Spuren hinterlassen…
„Johannis“ lebt in Köln.





