Sukkulente „Milky Way“

Milky Way

„Milky Way“ ist strahlender Stern unter den Sukkulenten Botanias. Bedeckt mit einem Kleid aus Sternenstaub nannte sie sich nach der Milchstraße, nicht ahnend, das dieser Name für eine bekannte Süßigkeit verwendet wird. Sie lachte, als sie davon erfuhr und trägt den Namen voller Stolz weiter. Sie hört gerne Jazz und würde für ihr Leben gern Swing tanzen lernen – wäre nicht als Pflanze auf die Welt gekommen. „Milky Way“ lebt inzwischen in Wiesbaden und ist dort so glücklich, das sie kurz nach Ankunft in ihrem neuen Heim zu blühen begann.

„Milky Way“ lebt inzwischen in Wiesbaden

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Sullulente „Charlotte“

Charlotte

„Charlotte“ wollte eigentlich Biologielehrerin werden, konnte sich aber mit der Domestizierung der Jugendlichen nicht anfreunden und entschied frühzeitig, Geologie zu studieren. Nach Abschluß des Studiums stellte sie fest, das ihr all das erworbene Wissen nicht weiterhalf in der Frage, wie sie sich am besten verwurzeln konnte, um sich heimisch zu fühlen in einem Land, dessen klimatische Bedingungen nicht denen ihres Herkunftslands entsprachen. Sie erwog, in den botanischen Garten zu ziehen, entschloss sich dann aber doch, in einen Privathaushalt nach Mainz zu ziehen.

Lebt in einen Privathaushalt in Mainz.

Kaktus „Mona“

Mona

„Mona“ wurde mit ihrer Schwester „Multipla“ abgegeben, weil die beiden sich zum Klettern die Gardine der Familie aussuchten. Während „Mona“ gerade für das erste Freeclimbing-Festival für Kakteen und Sukkulenten trainierte, wurde sie kurz vor dem Wettkampf aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen. Sie beeindruckte die Mitstreiter durch ihre Technik, sich mittels Verwirbelung der Stacheln kreisend den Berg hinauf zu bewegen und gewann den ersten Platz in der Kategorie „Freestyle“.

Inzwischen hat sie eine neue Bleibe in Mainz gefunden.

Aloe „Alea“

Alea

Einfache Aloe Vera, die ohne es zu verstehen, trotz Genügsamkeit und eifrigem Wachstum in der Pflanzenklappe abgegeben wurde. Dort traf sie auf Pflanzen unterschiedlichster Herkunft und Interessen und begann erstmals, über das Leben im Allgemeinen und das als Zimmerpflanze im Besonderen nachzudenken. Bisher mit keinem Ergebnis, als dem, das ihr Leben nun einerseits interessanter erscheint, andererseits aber auch komplexer wurde.

„Alea“ wurde im April 2010 adoptiert und lebt inzwischen in Weilbach im Taunus.

Aloe „Minnie“

Minnie

„Minnie“, Groupie der Zeichentrickrockstars „El Schmock and the Uncredibles“ reiste nach der Auflösung der Band noch zwei Jahre mit dem Schlagzeuger durch Europa. Fast hätten beide in den Karpaten die Gothicband „Vampires“ gegründet, als „Minnie“ einem vielversprechenden Angebot auf Ruhm und Geld nach München folgte, was sich allerdings in Luft auflöste. Sie jobbte an einem Zeitungskiosk und erfuhr aus der FR von Botania Frankfurt. Nach einem halben Jahr Aufenthalt fand sie eine neue Aufgabe als Zimmerpflanze und lebt in Frankfurt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Minnie“ in Frankfurt.

Bergpalme „Sari“

Sari

„Sari“ ist finnische Einwanderin mit multikulturellem Elternhaus, die über die Stationen Köln und Wuppertal schließlich in Frankfurt am Main landete. Auf der Braubachstraße lernte sie Bernd kennen, der ihr einen PLatz im Technischen Rathaus verschaffte – auf einer Fensterbank an der Sonnenseite des Gebäudes mit Ausblick zur Schirn. Sie hatte gerade begonnen, ihre Studien zu „Mikrokosmen im Beamtenalltag“ zu schreiben, als sie der bevorstehende Abriss des Gebäudes dazu zwang, sowohl ihre Bleibe, als auch ihr Arbeitsfeld zu verlassen. Eine Bekannte erzählze ihr von Botania Frankfurt, wo sie drei Monate lebte.

Während der Luminale 2010 wurde sie aus Botania adoptiert und lebt jetzt in Flörsheim.

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Sukkulente „Lumix“

Lumix

„Lumix“ ist Nachfahrin von Trixi Ewert und lebte bereits geraume Zeit in Botania unter falscher Indentität. Sie gehört zu den traumatisierten Pflanzen, die sich an ihre Vergangenheit und Herkunft kaum erinnern können, heftig träumen und sich im Schlaf hin- und her wälzen. Ein paar Mal wäre „Lumix“ fast aus ihrem Topf gefallen. Die LIchttherapie half ihr und sie wurde ruhiger, größer und zuversichtlicher. Die Luminale 2010 versetze sie in helle Begeisterung und sie hatte das große Glück, während dessen von einem Designer adoptiert zu werden.

Inzwischen lebt sie in Eschborn.

Banane „Judy“

Judy

Judy wurde nach dem Chimpansen der Fernsegserie „Daktari“ benannt, obwohl sie erst nach der Jahrtausendwende geboren wurde. Ihre Eltern hatten einen Faible für Tierserien aus den 1970er Jahren, auch wenn sie die Arbeit von Tieren als Schauspieler heute kritischer sehen. Judy jedenfalls landete in der Forschung – als heimliche Mitarbeiterin einer Biologin. Zuvor hatte sie versucht, in der Filmbranche Wurzeln zu schlagen, merkte jedoch schnell, das ihr eine Rolle als Statistin zu langweilig war. Judy lebt in Frankfurt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Judy in Frankfurt.

Sukkulentenclan „Fugetsu“

Fugetsu

Der Fugetsu-Clan nannte sich nach dem gleichnamigen Anime-Clan, den er vor zwei Jahren kennenlernte. Fugetsu Mitglieder haben die Fähigkeit, mit Pflanzen zu kommunizieren oder tote Pflanzen zum Leben zu erwecken. Diese seltene Gabe erfreut die Pflanzen derart, das sie zu tänzeln beginnen und in Anwesenheit der Fugetsu befähigt sind, sich fortzubewegen. Der Sukkulentenclan wurde durch die Fugetsu authorisiert, in einem menschlichen Heim zu wirken. Beide – Pflanze und Anime – sind weiterhin in ständigem telepathischen Kontakt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt der Sukkulentenclan in Frankfurt Höchst.

Drachenbaum „Frau Mahlzahn“

Frau Mahlzahn

Der Tod der Vorbesitzerin im Jahr 2002 bescherte dem Frau Mahlzahn den ersten Wohnsitzwechsel. Nun soll sie wieder umziehen. Frau Mahlzahn sucht eine dauerhafte Bleibe, um die Arbeiten an ihrem Stammbaum, den sie bis zu Jim Knopf zurückverfolgen möchte, in Ruhe fortsetzen zu können. Frau Mahlzahn bewahrt den Namen der Drachendynastie und gründete in den 1970er Jahren eine Selbsthilfegruppe für Drachen, die sich unter anderem für die Anerkennung des Mutterinstinkts unter Drachen einsetzt. Mittlerweile ist sie 1,20 Meter groß.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

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