Goethepflanze „Broty Brot“

Broty Brot

„Broty Brot“, Nachfahre der berühmten Brotdynastie lebt in Frankfurt. „Broty“ kennt Rezepte, die seit Jahrhunderten nur mündlich innerhalb der Familie überliefert wurden. Momentan forscht er nach teils vergessenen Getreidesorten, um diese Rezepte nach Originalüberlieferung backen zu können.

Derzeit macht „Broty“ einen Studienaufenthalt im Münsterland. Dort gründet er gerade eine Untergrundbewegung zur Erhaltung alter Getreidesorten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Broty“ in Münster.

Palme „Amanda Gotha“

Amanda Gotha

Vom Müll wurde sie erst kürzlich gerettet, doch ihr Lebenswille ist ungebrochen. „Amanda“s Eltern gehörten der 68er-Bewegung an, waren politisch aktiv und setzten sich für Ihre Rechte und Ideale ein: das Recht auf freies Wachstum, Licht und Wasser, sowie freien Zugang zu fruchtbaren Böden und das Verbot der Abholzung aus Profitgier.

„Amanda“ selbst hatte es sich ganz bequem gemacht in ihrer Einrichtung eines schwedischen Möbelhauses, bis diese samt „Amanda“ gegen die neue Kollektion getauscht wurde.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Amanda“ in Gießen.

Sukkulenten „Arndt und Ole Friesenpömp“

Arndt + Ole

Die beiden Ostfriesen und Otto-Fans lebten lange auf Fehmarn, bis ihnen die Insel zu voll wurde. Das Festland lockte sie schon lange und so zogen sie nach Gießen, wo sie derzeit leben und als Nachtwächter im Giesskannenmuseum arbeiten.

Mittelfristig jedoch möchten sie zu ihrer ursprünglichen Tätigkeit, dem Geschichtenerzählen mittels Morsecode zurückkehren. Die Beiden „übersetzten“ das Morsealphabet in Raschel-Laute.

 

Bereits adoptiert, inzwischen leben „Arndt und Ole Friesempömp“ in Gießen.

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Grünlilie „Frau Butzke“

Frau Butzke

„Frau Butzke“, deren Eltern eine Reinigung im Schwäbischen hatten und gut über die Runden kamen, vererbten ihrer einzigen Tochter „Frau Butzke“ neben der Immobilie ein schönes Sümmchen Kapital, was – anstatt Rettungsfonds zu finanzieren, in die Weiterentwicklung der Luftreinigung an Computerarbeitsplätzen floss und „Frau Butzkes“ Unternehmen „Clean Green Air“ heute zu einem der meist beauftragten Unternehmen der Luftreinigung macht. Momentan erhält sie viele Anfragen aus China, möchte jedoch zunächst weiter in Deutschland tätig bleiben.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

Sukkulente „Frieda von Vorwitz“

Frieda von Vorwitz

Auf jeder Fensterbank ragt sie ein Stückchen mehr, als alle anderen heraus. Ihr Entdeckergeist und Witz haben sie schon manches mal im Übermut samt Topf von der Fensterbank in die TIefe stürzen lassen. Jedes mal nutzte sie die Gelegenheit zu einem Ausflug.

Das letzte Mal verschlug es sie nach Gießen ins Giesskannenmuseum. Dort lebte sie glücklich bis zu ihrer Adoption. „Frieda von Vorwitz“ hat inzwischen eine dauerhafte Bleibe im kulturellen Umfeld Gießens gefunden.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

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Sukkulente „Irmgard von Hückelhofen“

Irmgard

Zielgerichtet heiratete sie in ein Botanikerfamilie, übernahm die Bereitung des Bodens und stellte so früh die Weichen für botanische öko-Vollwertkost, die für Sukkulenten zugegebenermaßen aus nicht als Sand, bester Erde und wertvollen Mineralien besteht.

Nachdem die gesamte Großfamilie begeistert aß und wuchs, entwickelt „Irmgard“ nun Nahrung für Kakteen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

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Sukkulente „Janina Klawitter“

Janina Klawitter

Die Busfahrerin – besser bekannt unter ihren Spitznamen „Kli-Kla“, fährt am liebsten in brütender Hitze. Zuweilen blüht sie.

In ihrer Freizeit studiert sie Methoden ökologischer Textilfärbung und schneidert Schutzkleidung für Kakteen.

Erst kürzlich erhielt sie einen Preis für öko-Design.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

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Grünlilie „Kadenka Kadonga“

Kadenka Kadonga

„Kadenka Kadonga“ wurde nach ihrer Grossmutter väterlicherseits benannt, die die erste handbetriebene Waschmaschine entwickelt hatte und Ende der 1960er Jahre unter dem Namen „Kadonga – Power“ in Kleinstserie in der Waschküche verkaufte. „Kadonga – Power“ war einige Jahre DER Geheimtipp der Hippiebewegung, bis viele KundInnen zu mehr Geld und damit auch mehr Wohlstand kamen – und ihre Ideale nicht selten gegen eine bequeme Lebensweise eintauschten. „Kadenka Kadonga“ hat den Erfindergeist ihrer Grossmutter geerbt und liebt Computer.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt  sie in Gießen.

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Sukkulenten „Los Muchachas Dilletantas“

Los Muchachas Dilletantas

Die Mädchenpunkband aus Mexiko tourt derzeit durch Europa. Mit ihrer Mischung aus Jamaika-Ska, Mariachi und Gospel singen sie leidenschaftlich und superschräg – meist a-capella, zuweilen instrumental begleitet von den Caktus-Creeps. Mit ihren Songs engagieren sie sich unter anderem gegen den Machismo der Hip-Hop-Szene.

Momentan pausieren sie in Gießen im Giesskannenmuseum und suchen ein neues zu Hause.

Bereits adoptiert, inzwischen leben „Los Muchachas Dilletantas“ in Gießen.

Sukkulente „Suko von Dieselzweig“

Suko von Dieselzweig

Der Großneffe eines Erdölmoguls verschrieb sich früh regenerativen Energien und legte sich bereits 1981 den Decknamen „von Dieselzweig“ zu.

„Suko“ ist der Mittlere von drei Brüdern und ein wissbegieriger und freundlicher Zeitgenosse.

Er lebt er in Gießen und ist im kulturellen Bereich aktiv. Konkret setzt er sich für die Akzeptanz von Pflanzen als Individuen ein.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Gießen.

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